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Serviette mit Kostenauflistung

Fundstück von Honza in einem Gasthof in Rainbach (Österreich), bei dem er eingekehrt war: Die Serviette mit umfangreicher Information darüber, wo das Geld so bleibt.

Hier in Deutschland hätte ich jetzt ausgeholt und die Liste auf die tatsächlichen Kosten reduziert und den Mimimi-Faktor weggestrichen. Ich weiß aber nicht, wie das mit den Steuern und anderen verpflichtenden Abgaben bei unseren Nachbarn im Süden gelöst ist. Hier bei uns ist die Umsatzsteuer für Gewerbetreibende ein durchlaufender Posten, Bier- und Schaumweinsteuer sind im Einstandspreis enthalten, Eissteuer gibt es schon gar nicht mehr, um mal ein paar Beispiele zu nennen. Falls jemand mit Ahnung aus Österreich mal aufschlüsseln mag: Immer rein in die Kommentare. :-)


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Comments

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Klabund on :

Ust durchlaufender Posten, ja klar. Sind aber halt riesige Summen mit denen man da jongliert, die man dem Kunden erstmal weg nehmen muss, ihn also davon überzeugen dass das Produkt den Preis wert ist, und Geld das einem trotzdem niemals gehört und man zurücklegen muss, um es dann weiter zu schicken.
Psychologisch hat das auf viele Selbstständige schon einen großen Einfluss, wenn man so deutlich sieht wie viel Geld man dem Staat schicken darf, und was noch nicht mal die "richtigen Steuern" waren, die noch dazu kommen.

Jemand on :

Und dann nur Barzahlung akzeptieren...

Theo on :

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;-)

Blech des Todes on :

Nur Bares ist Wahres!

Leroy on :

Und mit Bar kann man immer noch am besten betuppen. Schön am Wochenende etwas "nebenbei" schaffen. Vom Nachbarn einen kleinen Obolus erhalten, weil man geholfen hat. Der wandert schön zu 100% in die eigene Tasche.

Hendrik on :

Richtig… das „beeindruckt“ mich ja immer wieder, wenn ich Erfahrungsberichte von in Griechenland lebenden und dort hin Reisenden höre: Am liebsten alles Bar und „Beleg brauchen Sie doch nicht!?“.

Dann wundern, dass der Staat es nicht schafft ein funktionierendes Feuerwehr-System ans laufen zu bekommen.

Jürgen on :

Das der Staat (hier Griechenland) (vorgeblich) kein funktionierendes Feuerwehrsystem an den Start bringt, liegt ganz sicher nicht an den bar bezahlten Rechnungen.

Anja on :

Ne, an den Problemen, die mit der Geisteshaltung einhergeht

Hans Wurst on :

Unabhängig davon, ob das nun 1:1 auch hierzulande gilt, finde ich diese Art der Werbung dennoch originell und auf eine sehr sympathische Art humorvoll.

Also: Daumen hoch!

Micha on :

Naja durchlaufender Posten vielleicht im Einzelhandel wo 7%vorsteuer 7% Umsatzsteuer gegenüber steht.

Pre corona gab es in der Gastronomie halt 19% Umsatzsteuer aber nur 7% vorsteuer auf Lebensmittel . Die 12% Differenz müssten vom Gastronomen gezahlt werden.

Horst-Kevin on :

Es gibt immer noch Leute, die glauben, mit Gemecker andere zum Lachen bringen zu können. Und dann gibt's noch die Leute, die darüber wirklich lachen.

eigentlichegal on :

Die Gäste ungefragt so vollzujammern ist ja wohl ätzend und geht gar nicht.

Rob Cole on :

Auf mich macht das einen bestenfalls unprofessionellen, eher aber schon unsympathischen Eindruck.

Als Kunde zahle ich für mein Essen, meine Getränke, den Service - und im Idealfall für ein paar unbeschwerte Stunden. Da mit einem derartigen Lamento begrüßt zu werden, würde mir die Zeit vermiesen, und ich würde dort nicht mehr hingehen.

Abgaben runter on :

Finde ich berechtigt die Kritik.Gefühlt werden es ja immer mehr Abgaben statt weniger.

Es gibt zwar den Soli nicht mehr, aber dafür neu die CO2-Steuer. Danke für nichts.

xyz on :

wenn der Gasthof tatsächlich Kapitalertragssteuer abführen muss, dann kann es finanziell ja so schlecht nicht laufen.

Nicht der Andere on :

Nur Bahren sind Waren!

Nicht der Andere on :

Die müssen's halt zahlen und fühlen sich ihres Gewinnes beraubt. Für deren Einkommenssteuer gilt ja dasselbe. Bleibt also trotz allem Geweine mehr als das Existenzminimum hängen. Nur sind sie halt offensichtlich nicht schlau genug, die beiden Steuern aus ihrer Heulliste rauszulassen.

Wusste auch garnicht, daß Gaststätten gesetzlich zur Bestellung von Zeitungen, abgabepflichtiger Unterhaltsmusik (AKM -> GEMA) und dem Betrieb von Radio und TV (In AT ist die Gebührenpflicht geräteabhängig) verpflichtet sind.

Formulierungen könnten auch weniger ungeschickt sein. "Bleibt uns in diesem Monat nur noch Geld für diese Reklame übrig" wird ja nicht sagen wollen, daß sie ihre allereinzigsten Cents für diese "Reklame" zusammengekratzt haben. Also, statt sich ein Brot und ein Bier zu kaufen. Mal ganz abgesehen vom dokumentierten Vorhandensein von Einkommen und Ersparnissen. Sie halt keine Mittel für noch teurere Werbung zur Verfügung. Na und?`

Abschreckende "Werbung"!

John Doe 5666 on :

Wird nur ein aus dem Web kopierter Text sein. Vermute das der Wirt gar nicht alles versteht. :-)

John Doe 6766 on :

Sorry ist für mich zu viel Mimimi. Auch DEM Staat zahlt man es nicht, wir alle sind der Staat der damit: Schulen, Wege, Straßenbeleuchtung, Kehrmaschinen, ……… finanziert. Ich find so etwas doof und mag so Leite dann nicht. Sorry.

Mitleser on :

Wenn die von dir genannten Dinge bei der Steuerlast in Deutschland wenigstens auch in Top-Zustand wären... sind sie aber leider nicht.

Daniel on :

Das ist auch in Österreich Mimimi und schlicht wenig professionell. Hier wie dort gibt es halt Gastronomen, die gerne jammern.

Was die Steuern angeht, gibt es zwar durchaus einige Unterschiede, aber die USt ist sehr vergleichbar (nur derzeit für Gastros bei 5%...), Schaumweinsteuer, etc. werden wie in Deutschland vom Hersteller abgeführt, nicht vom Gastronomen. Die Eissteuer gibt es seit 20 Jahren nicht mehr und war davor eher ein besonderer Umsatzsteuersatz.

Eine Kirchensteuer gibt es in Österreich nicht, lediglich den Kirchenbeitrag, der aber von den Kirchen bei den Mitgliedern direkt eingehoben wird und oft auch wenig darauf geachtet wird, ob man den korrekten Satz zahlt, so man überhaupt zahlt... Und im Sprachgebrauch nicht "Kirchensteuer" genannt wird. Andererseits kommen ein paar Österreichspezifische Begriffe vor ("Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag"). Mir erscheint es so, als ob der Text vor vielen Jahren mal von Deutschland nach Österreich geschwappt ist, dort erweitert, aber nie bereinigt wurde und von entsprechend gepolten Gastronomen immer mal wieder irgendwo aus der Versenkung auftaucht.

Tux2000 on :

Gegen Kirchensteuer gibt es ein einfaches Mittel. Und Eissteuer gibt's schon lang nicht mehr.

Heinz Wäscher on :

Die Rundfunkgebühren betragen in Ö jedenfalls bei Radio/TV je nach Bundesland zwischen 20,93 € - 26,73 €. Zum Glück kann man dort immer noch nur Radio hören. Der Spaß kostet dann aber immer noch 5,90 € - 7,50 € pro Monat!!!

Michel on :

So was geht ja wohl gar nicht. Würde die Familie Kohlenberger direkt an das FA denunzieren.

Raoul on :

Wegen was? Kompletter Steuerzahlung?

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